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Rekordsommer 2006
03.08.2006: Auch wenn der Sommer zur Zeit eine Pause einlegt und noch wieder keine Hitze in Sicht ist, hat der Sommer 2006 den Supersommer 2003 eigentlich schon geschlagen.

© Internetwetter -wissen, wie das Wetter wird-

  Die Fußball-WM kam nach Deutschland und das Wetter wurde sonnig und sommerlich... Die Fußball-WM ging und das freundliche Wetter mit heißen Temperaturen und viel Sonnenschein blieb. So war der Juli 2006 der bislang wärmste Monat seit Aufzeichnungsbeginn. Die Mitteltemperaturen reichten in Deutschland von 19,9 Grad auf Helgoland über 21,8 Grad in Neumünster (privat) bis zu 25,1 Grad in Karlsruhe. Zwar wurde der Höchstwert von 40,2 Grad aus dem August 2003 in Karlsruhe im diesjährigen Juli nicht geschlagen, aber 38,9°C in Bernburg an der Saale am 20. können sich auch sehen lassen. In Hamburg wurde beispielsweise mit 36,9 Grad die höchste Julitemperatur seit Messbeginn im Jahr 1891 registriert, ebenfalls war dies in Magdeburg und an vielen anderen Stationen der Fall. Die mittleren Höchsttemperaturen machen deutlich, dass der gesamte Monat durch Hitze dominiert wurde. So lagen die durchschnittlichen Höchsttemperaturen im Binnenland vielfach zwischen 27 und 31 Grad, im Oberrheingraben sogar bei 32 Grad. In Neumünster (privat) lag die mittlere Höchsttemperatur bei 28,4 Grad. Ein Sonnenscheinrekord wird von der Insel Hiddensee verkündet: 408 Stunden schien die Sonne an der Station Dornbusch, so lange wie noch nie in einem Monat in Deutschland.
  Aber auch in den anderen europäischen Ländern war der Monat viel zu heiß. In Großbritannien wurde mit 36,5 Grad die höchste je gemessene Temperatur festgehalten. Auch in den Niederlanden wurde der Mittelwert von 17,4 Grad mit einer Temperatur von 22,3 Grad weit übertroffen. Damit soll es so heiß gewesen sein, wie schon seit mindestens 300 Jahren nicht mehr. Auch Schweden, Dänemark, Belgien und viele andere Länder meldeten den heißesten Monat seit Beginn der Temperaturmessungen.
  Auch die USA werden zur Zeit von einer Hitzewelle heimgesucht: In New York können beispielsweise bei Temperaturen von 40 Grad und mehr teilweise Eier auf den Gehwegen gebraten werden. In Südafrika hingegen hat eine Kaltfront Teile des Landes in ein Chaos gestürzt. In Johannesburg und Pretoria fielen weiße Flocken, was selbst im Winter in diesen Regionen sehr ungewöhnlich ist, während die Südafrikaner bei Minustemperaturen froren.

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