
Die Fußball-WM kam nach Deutschland
und das Wetter wurde sonnig und sommerlich... Die Fußball-WM ging
und das freundliche Wetter mit heißen Temperaturen und viel Sonnenschein
blieb. So war der Juli 2006 der bislang wärmste Monat seit Aufzeichnungsbeginn.
Die Mitteltemperaturen reichten in Deutschland von 19,9 Grad auf Helgoland
über 21,8 Grad in Neumünster (privat) bis zu 25,1 Grad in Karlsruhe.
Zwar wurde der Höchstwert von 40,2 Grad aus dem August 2003 in Karlsruhe
im diesjährigen Juli nicht geschlagen, aber 38,9°C in Bernburg
an der Saale am 20. können sich auch sehen lassen. In Hamburg wurde
beispielsweise mit 36,9 Grad die höchste Julitemperatur seit Messbeginn
im Jahr 1891 registriert, ebenfalls war dies in Magdeburg und an vielen
anderen Stationen der Fall. Die mittleren Höchsttemperaturen machen
deutlich, dass der gesamte Monat durch Hitze dominiert wurde. So lagen
die durchschnittlichen Höchsttemperaturen im Binnenland vielfach zwischen
27 und 31 Grad, im Oberrheingraben sogar bei 32 Grad. In Neumünster
(privat) lag die mittlere Höchsttemperatur bei 28,4 Grad. Ein Sonnenscheinrekord
wird von der Insel Hiddensee verkündet: 408 Stunden schien die Sonne
an der Station Dornbusch, so lange wie noch nie in einem Monat in Deutschland.
Aber auch in den anderen europäischen Ländern war
der Monat viel zu heiß. In Großbritannien wurde mit 36,5 Grad
die höchste je gemessene Temperatur festgehalten. Auch in den Niederlanden
wurde der Mittelwert von 17,4 Grad mit einer Temperatur von 22,3 Grad weit
übertroffen. Damit soll es so heiß gewesen sein, wie schon seit
mindestens 300 Jahren nicht mehr. Auch Schweden, Dänemark, Belgien
und viele andere Länder meldeten den heißesten Monat seit Beginn
der Temperaturmessungen.
Auch die USA werden zur Zeit von einer Hitzewelle heimgesucht:
In New York können beispielsweise bei Temperaturen von 40 Grad und
mehr teilweise Eier auf den Gehwegen gebraten werden. In Südafrika
hingegen hat eine Kaltfront Teile des Landes in ein Chaos gestürzt.
In Johannesburg und Pretoria fielen weiße Flocken, was selbst im
Winter in diesen Regionen sehr ungewöhnlich ist, während die
Südafrikaner bei Minustemperaturen froren.
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