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Unwetter non stop
11.07.2006: Villingen-Schwenningen haben die Gewitter in diesem Sommer wohl mit Abstand am schlimmsten getroffen. Hagel so groß wie Tennisbälle schossen in Mengen und in rasanter Geschwindigkeit am 28.06.2006 auf Villingen-Schwennigen nieder. Besonders hart getroffen wurde dabei der Teil Schwenningen. Die "Hagelklötze" durchschlugen Dachpfannen, zerstören Autos, entlaubten Bäume und legte eine komplette Stadt lahm. Nach dem schweren Hagelunwetter im Jahr 2002 wurde die Stadt ein zweites Mal sehr schwer getroffen. Ein halbes Jahr wird es nach heutigen Vermutungen dauern bis die Dächer wieder alle dicht sind. Am 29.06.2006 folgte gleich das nächste Unwetter, aber dieses Mal waren es "nur" wallnussgroße Körner. Die Handwerker kommen gar nicht mit der Menge der Aufträge zurecht, sodass von weit her Handwerker angefordert werden müssen um die Schäden zu beheben. Die Stadt kämpft und befindet sich zwei Wochen nach dem Unwetter noch immer im Ausnahmezustand.
  Lange nicht so schlimm, aber dennoch schwer getroffen wurden viele andere Regionen und Städte Deutschlands in den letzten Wochen, so z.B. Berlin und Leipzig. Aber jetzt ist erst mal ruhigeres Wetter in Sicht, denn ein stabiles Hoch kündigt sich in den kommenden Tagen an. Vielleicht können so die geschädigten Menschen wieder Mut und Kraft schöpfen. Zu wünschen wäre es ihnen.

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