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Eis in Europa, Hitze in Australien
18.02.2009: Das Wetter auf der Erde zeigte sich in den letzten Wochen besonders gegensätzlich. So erlebt Europa diesen Winter besonders viele Schneefälle und teils auch recht kalte Temperaturen. Währenddessen herrschen auf der anderen Seite der Erde extrem heiße Temperaturen, wodurch sich heftige Buschbrände ausbreiten konnten. Temperaturen von über 47 Grad Celsius und heftige Winde fachten die Feuer im Südosten Australiens an. Dabei sind mindestens zwölf Menschen in Australien durch das Feuer ums Leben gekommen.
  In Europa konnten Kaltluftvorstöße immer wieder für Chaos sorgen, so sind Anfang Februar große Teile der Infrastruktur in Großbritannien nach starken Schneefällen zusammengebrochen. Und gestern sind wieder starke Schneefälle im Alpenraum niedergegangen, sodass dort derzeit die Lawinengefahr wieder extrem hoch ist.
  Auch in Schleswig-Holstein hat der Winter sich eingenistet. Zwar ist es hier noch zu keinen extrem chaotischen Wetterverhältnissen gekommen, aber bis zu 15 Zentimeter Schnee sind auch hier am 11. Februar gefallen. Besonders kalt war es beispielsweise am 6. Januar, als in Neumünster das Thermometer auf -10,3 Grad Celsius absackte. Kälter war es an dem Tag in Bad Oldesloe, wo sogar -15,7 Grad Celsius gemessen werden konnten.

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