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Spiegelglatte Straßen sorgen für
Unfälle...
19.01.2006: Das Januarwetter scheint den
Winter gepachtet zu haben, sodass sogar in den Nachrichten das Wetter immer
wieder in die ersten Schlagzeilen geriet, da es auf spiegelglatten Straßen
zu Unfällen gekommen ist, die Temperaturen in den Keller gesackt sind
oder jede Menge Neuschnee gefallen ist. Der Januar 2006 wird wohl mal wieder
ein klassischer Wintermonat mit viel Schnee und Kälte in ganz Deutschland
werden. So kam es nach deutschlandweiten Schneefällen am 11. und 12.
Januar zu verbreitetem Glatteisregen, weil sich von Nordwesten die Okklusion
vom Tief "Doris" über Deutschland hinweg bewegt hatte, hiervon betroffen
waren vor allem Thüringen, Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und
Nordbaden. Am 17. Januar wurde es dann das nächste Mal sehr rutschig.
Erneut versuchte nämlich ein Atlantiktief - dieses Mal trug es den
Namen "Henrike" - den Kältepanzer von Mitteleuropa knacken. Dabei
schickte es uns dicke Wolken, die erst Schnee und später Regen brachten,
der auf den Straßen und Wegen gefror. Und wieder kam es zu zahlreichen
Unfällen und Verkehrsbehinderungen durch vereiste Oberleitungen bei
der Bahn in weiten Teilen Deutschlands. Auch am 19. wurde es dann teilweise
in Norddeutschland wegen des Tiefs "Jeannette" noch mal sehr glatt. Wieder
kam es nämlich zu Eisregen und gefrierendem Regen. So richtig konnte
sich die milde Luft nicht durchsetzen und für das Wochenende kündigte
sich sogar schon wieder Kälte an. Der Winter bleibt also der Freund
des Januars oder der Januar der Freund des Winters... Naja egal. Es war
halt winterlich.
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