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Wetterextreme in Europa
23.08.2005: Waldbrände in Portugal und
Regen ohne Ende im Alpenraum rückten das Wetter als Thema wieder
an den Anfang der Nachrichtensendungen. In Portugal sind im Jahr 2005 schätzungsweise
schon 200.000 Hektar Wald- und Buschland verbrannt. Wegen der langen Trockenheit
konnten sich zahlreiche Brände schnell ausbreiten. Grund für
die Brände waren meist menschliche Fehler oder Brandstiftungen. Neben
der Waldvernichtung wurden auch viele Häuser Opfer der Flammen, die
meisten Städte konnten aber noch in letzter Minute gerettet werden.
Hilfe kam auch aus den Ausland, wie Frankreich oder Deutschland. Neben
Portugal kam es auch in Spanien zu Waldbränden. Hier wäre etwas
Wasser in Form von Regen gut gewesen, doch das kam an anderer Stelle in
Massen runter. Wolkenbruchartige Regenfälle, Erdrutsche und Überschwemmungen
in der Schweiz, Österreich und dem Süden Deutschlands legten
das öffentliche Leben in weiten Teilen der betroffenen Gebiete lahm.
In zahlreichen Regionen wurde der Katastrophenzustand ausgerufen, viele
Flüsse traten über die Ufer, Brücken stürzten ein und
Straßen sowie Bahnlinien wurden unpassierbar. Die Flut fiel
vielerorts schlimmer als das Jahrhunderthochwasser aus dem Jahr 1999 aus.
Teilweise fielen binnen 24 Stunden 100 bis 150 Liter pro Quadratmeter.
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