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Russlandkälte in Mitteleuropa
28.01.2006: "Man ist das kalt draußen", werden sich viele in diesen Tagen gesagt haben. Das Russlandhoch "Claus" hatte sich bis nach Mitteleuropa ausgebreitet und ließ die Temperaturen unter Gefrierschrankwerte fallen. So zeigte am Morgen des 23. Januars das Thermometer in Ueckermüde -23 Grad Celsius an, in Neumünster waren es immerhin -10 Grad. Auf Nordstrand und in Süderlügum sackte das Quecksilber auf -8 Grad ab und -9 Grad gab es für Tolk, Husum, Büdelsdorf, Rendsburg, Kiel und Kirchbarkau. Auf -11 Grad schafften es Hartenholm und Breitenburg, -12 Grad gab es für Bad Oldesloe, Bargteheide, Hammoor, Trittau und Kältepunkte des Schleswig-Holstein-Netzes waren Lübeck und Geesthacht mit -13 Grad.

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Winterliches Wetter in ganz Deutschland...

Doch auch die folgenden Tage blieben vor allem in Ost- und Norddeutschland recht kalt. Denn auch am Morgen des 24. zeigten die Thermometer wieder sehr frostige Werte an. Zwar gab es dann nicht mehr die rekordverdächtigen Temperaturen in Ostdeutschland, dafür hattet das S-H-Netz aber noch etwas niedrigere Temperaturen für Schleswig-Holstein als am Vortag im Angebot. Lübeck meldete -13,4 Grad, Neumünster -11,8 und Süderlügum sogar -10,1 Grad. Vom 25. bis 27. Januar wurde es dann tagsüber und auch nachts etwas milder, bevor dann am 28. Januar die Temperaturen wieder in den Eiskeller sackten. In Esperstoft waren es verhältnismäßig milde -6,4 Grad, in Büdelsdorf -10,4 Grad, in Neumünster -12,7 Grad, in Bad Bramstedt -14,2 Grad, in Geesthacht -14,9 Grad, in Trittau und Hartenholm -15,0 Grad, in Lübeck -16,3 Grad und in Bad Oldesloe sogar -16,4 Grad. Der DWD meldete in Lübeck sogar -16,8 Grad Celsius. Da der ganze Januar bereits zu kalt war, ist es auch kein Wunder, dass der Monat in Neumünster fast 2 Kelvin unter dem Mittelwert für Januar liegt. Warm einpacken hieß es also beim Wochenendspaziergang.

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