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Hochwasser in Deutschland
31.03.2006: Nach ergiebigen Regenfällen
und starkem Tauwetter sind die Pegel einiger Flüsse in Deutschland
wieder bedrohlich angestiegen. Die frühlingshaften Temperaturen und
der Regen der vielen Tiefdruckgebiete haben nach dem sehr schneereichen
März die Flüsse mit reichlich Wasser gefüllt. Die Pegelstände
der Donau sind bereits wieder am sinken, aber die Elbpegel steigen noch
weiter an. Passau an der Donau hat das diesjährige Frühlingshochwasser
ohne größere Schäden überstanden - hier waren nur
ein paar Straßen und Keller überflutet. Aber Dresden und andere
Städte an der Elbe müssen noch bangen. Heute um 11 Uhr erreichte
die Elbe die 7-Meter-Marke in Dresden. Bei der schweren Flutkatastrophe
im August 2002 stand das Wasser zwar noch 1,4 Meter höher in den Straßen
der Landeshauptstadt, dennoch mussten auch heute schon 500 Personen evakuiert
werden. In den kommenden zwei Tagen werden auch für Sachsen die höchsten
Pegelstände erwartet, weil dann auch die Wassermassen aus Tschechien
angekommen sind. Vermutlich bleibt das Nass von unten bei diesem Hochwasser
recht lange in den Städten stehen und fließt erst langsam in
den kommenden zehn Tagen ab. Damit rechnen zumindest die Experten. Normalerweise
hat die Elbe in Sachsen durchschnittlich einen Pegelstand von zwei Metern.
Während in Deutschland Hochwasser in den Nachrichten das
Thema ist, haben es die Briten mit einem ganz anderen Problem zu tun: Dürre
und Trockenheit. Der Winter 2005 / 06 war der trockenste seit acht Jahrzehnten
auf der Insel, die sonst eher als regenreich und matschig bekannt ist.
Das letzte Jahr hat die Wasserressourcen mächtig angeknabbert und
jetzt muss gespart werden. Ab Montag (03.04.2006) dürfen die Briten
nicht mehr den Gartenschlauch für die Blumen oder das Auto benutzen.
Besonders hart von der Trockenheit ist Cornwall betroffen.
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