Quelle: wetter.com
Zwar sorgte das Schneetief "Holger" am 28. und 29. Dezember für verbreitete Neuschneehöhen von 10 bis 15 Zentimetern, die in Verbindung von Sturmböen auch im Ostseebereich teils verweht waren, aber nicht zu der befürchteten Chaossituation geführt haben. Alles wurde im Großen und Ganzen eher märchenhaft winterlich als chaosverdächtig verrückt. Schließlich konnte man dann bei einer deutschlandweiten Schneedecke am 30. Dezember Dank Zwischenhoch "Dalia" solch schöne Motive sehen:
Sicherlich nicht der wärmste Sitzplatz in
diesen Tagen...
Neumünster: 18 cm Schnee am 29. und 30. Dezember
Zum 31. Dezember, pünktlich zum Jahreswechsel also, wurde es dann noch mal richtig rutschig, denn von Westen schickte das Atlantiktief "Irvine" (bei der Wetterkarte oben bereits westlich von GB zu sehen) seine Okklusion über Deutschland hinweg. Dadurch wurde es zum einen milder, aber zum anderen auch extrem glatt, da zuerst Schnee und dann Eisregen bzw. gefrierender Regen fiel und die Straßen und Wege in Rutschpartien verwandelte. Eben ein typischer Wechsel vom kalten Winterwetter zu milderem Schmuddelwetter. Das neue Jahr begann dann eher bedeckt und teilweise auch recht feucht - dennoch wohl meist fröhlich. "Einen guten Rutsch..." sollte man vielleicht angesichts der vorherrschenden Wetterlage nicht wünschen. Internetwetter wünscht allen auf jeden Fall ein gutes und gesundes Jahr 2006.