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Orkantief "Karla"
31.12.2006: Das Orkantief "Karla" ist am frühen Silvestermorgen direkt über Schleswig-Holstein hinweggezogen und hat mit seinen Orkanböen für einige Schäden gesorgt. Mit einem Kerndruck von ungefähr 992 hPa zog es direkt über das nördliche Schleswig-Holstein und hat auf dem Brocken für eine Böe von 148 km/h, auf Helgoland von 137 km/h, am Kap Arkona auf Rügen von ebenfalls 137 km/h und auf Fehmarn von 133 km/h gesorgt. Aber auch Flensburg (119 km/h), List auf Sylt (119 km/h), Borkum (115 km/h), Rostock-Warnemünde (107 km/h), Cuxhaven (107 km/h), Schleswig (107 km/h), Düsseldorf (104 km/h) und Itzehoe (100 km/h) hatte heftige Böen zu bieten. Alle Herzen von Wetterbegeisterten schlagen zum Jahresende weiterhin höher, denn das nächste Orkantief mit dem Namen "Lotte" ist im Anflug. Der sogenannte Schnellläufer wird uns pünktlich zum Jahreswechsel treffen. Neben schweren Sturmböen wird es dann auch noch von Westen aufkommenden Regen geben.
  In Schleswig-Holstein gab es auf vielen Straßen und Schienen Probleme durch umgestürzte Bäume. Aber auch viele Baugerüste, Verkehrsschilder und Baustellenabsperrungen konnten den Böen nicht standhalten. Vor allem im Großraum Kiel, Rendsburg, Neumünster musste die Feuerwehr mehrere hundert Mal ausrücken. In Niedersachsen wurde in Oldenburg durch die Orkanböen ein Zirkuszelt zerstört. Auch in Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg gab es abgedeckte Dächer, umgestürzte Bäume und herumfliegende Teile.

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