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Statistik & Rekorde
Monatsrückblick
der Wetterstation Neumünster für Juni 2009
Tagesmitteltemperatur:
14,3 °C (- 1,1 K)
Höchsttemperatur: 25,8 °C (30. um 15:11)
Tiefsttemperatur: 2,2 °C (06. um 05:10)
Bodentiefsttemperatur: 1,7 °C (06. um 04:35)
Durchschnitt Höchsttemp.: 18,8 °C
Durchschnitt Tiefsttemp.: 9,7 °C
Regentage: 17 Tage
Höchstniederschlag: 24,0 mm (11.)
Gesamtniederschlag: 64,8 mm (78,6 %)
Durchschnittswindgeschw.: 11,6 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 55,6 km/h (12. um 13:16)
dominierende Windrichtung: W-NW (13,8 %)
Durchschnittsluftdruck: 1015,4 hPa
Höchstluftdruck: 1028,3 hPa (23. um 09:00)
Tiefstluftdruck: 1002,5 hPa (07. um 04:30)
Sonnenscheindauer: 227:14 Std. (101,6 %)
0 Eistag(e); 0 Frosttag(e); 1 Sommertag(e);
0 heiße Tag(e)
1 Hageltag(e); 3 Gewittertag(e); 0 Schneetag(e);
2 Nebeltag(e)
Der Juni 2009 ist nach dem
Januar der zweite zu kalte Monat in diesem Jahr gewesen und steht damit
in Zeiten der globalen Klimaerwärmung leider sehr einsam da. Die Mitteltemperatur
betrug 14,3 Grad Celsius, was einer Abweichung von -1,1 Kelvin entspricht.
Zuletzt gab es 2004 einen zu kalten Juni. Ansonsten bot der diesjährige
mit einer Niederschlagsmenge von 64,8 Litern pro Quadratmeter etwas zu
wenig Regen (78,6 %). Die Sonne schien mit 227,2 Stunden allerdings im
normalen Umfang.
Am 1. und 2. startete der Juni mit viel Sonnenschein von morgens
bis abends, wozu es trocken und warm war. Gleich am ersten Tag wurde auch
mit 31 % relativer Luftfeuchte die niedrigste des Monats registriert. Der
3. und 4. waren auch überwiegend freundlich mit Sonne und Wolken im
Wechsel, wozu es allerdings auch einzelne Regenschauer gab. Am 5. war es
sonnig und trocken bei eher kühlen Temperaturen. Der 6. begann mit
recht frischen Temperaturen, so wurde am Boden nur eine Temperatur von
1,7 Grad Celsius und in zwei Metern Höhe von 2,2 Grad Celsius gemessen.
Nach anfänglichem Sonnenschein zogen immer mehr Wolken heran, die
zu einem Tief gehörten, das das Wetter am Folgetag bestimmte. Mit
1002,5 hPa wurde mit diesem Tief der niedrigste Luftdruck am 7. festgehalten.
Dazu gab es vormittags bedeckten Himmel und immer wieder Regen. Nachmittags
war es dann wechselnd bewölkt bei einzelnen Schauern und kühlen
Temperaturen. Der 8. war erst bedeckt und regnerisch und brachte anschließend
wechselhaftes Schauerwetter. Am 9. hatten wir dann den ersten von drei
Gewittertagen zu packen. Und der hatte es wirklich in sich. Anfangs gab
es nach Nebelauflösung noch etwas Sonnenschein, bevor bei bedecktem
Himmel länger anhaltender Regen einsetzte. Dann stellte sich ein Wechsel
aus Sonne und Wolken ein, bevor gegen halb acht abends eine nordwestlich
vorbeiziehende Gewitterzelle einen F2-Tornado ausbildete. Abends gab es
noch ein weiteres Gewitter. Weiterhin kühl ging es am 10. zur Sache,
während vormittags viele Wolken und auch immer wieder etwas Regen
oder Sprühregen auftraten und es nachmittags bei Sonne und Wolken
im Wechsel trocken blieb. Der 11. brachte mit einer Tagesniederschlagsmenge
von 24,0 Litern pro Quadratmeter die höchste des Monats. Das Ganze
kam bei bedecktem Himmel und länger anhaltendem Regen zusammen. Nach
dem völlig verregneten folgte am 12. ein recht windiger Tag, der mit
55,6 Kilometern pro Stunde die stärkste Windböe des Monats brachte.
Dazu gab es die meiste Zeit wechselhaftes, kühles Schauerwetter. Vom
13. bis 17. ging es dann recht freundlich weiter, denn Sonnenschein und
Wolken wechselten sich fairerweise immer wieder ab und wurden dabei von
eher kühlen Temperaturen begleitet. Dazu blieb es trocken. Am 18.
war es erst noch bedeckt mit etwas Regen, dann stellte sich bei mäßig
warmen Temperaturen aber ein Mix aus Sonne und Wolken ein. Doch das Wetter
legte anschließend vom 19. bis 21. einen sehr launischen und eher
aprilhaften Charakter an den Tag: Bei kühlen Temperaturen gab es immer
wieder zahlreiche Regenschauer und am 19. und 20. sogar Gewitter. Dabei
brachte das Gewitter vom 19. Hagel mit sich. Am 20. gab es während
eines "Broken-Cloud-Effects" eine solare Einstrahlung von 1303 Watt pro
Quadratmeter, was der höchste Wert des Monats war. Nach den drei eher
wechselhaften Tagen, folgten drei eher freundliche Tage vom 22. bis 24.
mit viel Sonnenschein und wenigen Wolken. Dabei blieb es meist auch trocken
und wurde wieder wärmer. Am 23. konnte zudem mit 1028,3 hPa der höchste
Luftdruck des Monats festgehalten werden. Am 25. störte dann noch
mal ein kleines Tief den sommerlichen Endspurt des Junis, denn es war vormittags
noch meist sonnig, aber nachmittags bedeckt und dazu dann abends regnerisch.
Letzte dichte Wolken gab es erst noch am 26., doch dann stellte sich bis
zum Monatsende ein Mix aus Sonne und Wolken ein, wozu die Temperaturen
täglich anstiegen und es trocken blieb. Bilderbuchsommerwetter gab
es aber trotzdem nicht, denn die Wolken waren täglich doch recht dominant
und am 29. gab es morgens sogar Nebel. Vier bis sieben Stunden schien die
Sonne in diesen Tagen täglich. Am letzten Junitag, sprich dem 30.,
konnte aber immerhin noch der erste und einzige Sommertag des Monats festgehalten
werden, denn das Quecksilber kletterte auf 25,8 Grad Celsius. Ein Hagel-,
zwei Nebel- und drei Gewittertage sind die Bilanz des eher wenig sommerlich
geprägten Junis.
Der Juni im Jahr 2008 war mit einer Mitteltemperatur von 16,4
Grad Celsius um 1,0 Kelvin zu warm. Außerdem war er mit einer Niederschlagsmenge
von lediglich 58,0 Millimetern noch trockener (70,4 %) als der diesjährige.
Bei der Sonnenscheindauer konnte der Vorjahresmonat mehr glänzen,
denn er kam auf 269,5 Stunden (120,5 %). Insgesamt war der Juni aus dem
Vorjahr deutlich sommerlicher geprägt, denn er kann nicht nur sieben
Sommertage, sondern auch einen heißen Tag auf seinem Konto verbuchen.
Die
letzten Monatsrückblicke als Download:
Januar 2008
Februar 2008
März 2008
April 2008
Mai 2008
Juni 2008
Juli 2008
August 2008
September 2008
Oktober 2008
November 2008
Dezember 2008
Januar 2009
Februar 2009
März 2009
April 2009
Mai 2009
Juni 2009
Klimadaten
& Wetterdaten der Wetterstation Neumünster:
Von 1999 bis 2002 stehen Ihnen alle Wetterdaten der Wetterstation Neumünster
zum Download bereit. Sie benötigen lediglich ein Programm zum "Entpacken"
(z.B. WinZip)
und den Adobe Reader (kostenloser
Download). Ebenfalls können Sie sich die Wetterdaten ab 2003 herunterladen,
dazu stehen Ihnen verschiedene Grafiken und HMTL-Dateien zur Verfügung
(hierbei handelt es sich aber nicht um alle Wetterdaten, da es zu viele
wären!).
Sollten Sie nicht die Bedingungen haben die Wetterdaten
zu betrachten, können Sie mir eine E-Mail
schicken.
Wann
fiel der erste Schnee, wann gab es zum letzten Mal Frost...?
Seit 1999 werden an der Wetterstation Neumünster Ereignisse, wie
der erste / letzte Frost, der erste / letzte Schnee oder der erste / letzte
Sommertag registriert. ...mehr
Rekorde
der Wetterstation Neumünster (seit 01.01.1999):
Höchste Temperatur: 35,5°C (14:45;
20.07.2006)
Tiefste Temperatur:
-17,0°C (07:55; 10.01.2003)
Höchste Min.temperatur: 19,8°C
(06:20; 28.07.2006)
Tiefste Min.temperatur:
-17,0°C (07:55; 10.01.2003)
Höchste Max.temperatur: 35,5°C
(14:45; 20.07.2006)
Tiefste Max.temperatur:
-8,5°C (22:30; 24.01.2010)
Höchste Mon.durchschnittstemp.:
21,8°C (07/2006)
Tiefste Mon.durchschnittstemp.:
-3,5°C (01/2010)
Höchste Tagesdurchschnittstemp.:
26,8°C (30.07.2002)
Tiefste Tagesdurchschnittstemp.:
-10,9°C (26.01.2010)
Höchstniederschlag: 57,0 mm
(18.07.2002)
Höchste Monatsniederschlagsmenge: 248,0 mm (12/1999)
Niedrigste Monatsniederschlagsmenge: 3,6 mm (04/2007)
Höchste Jahresniederschlagsmenge: 1116,0 mm (2002)
Niedrigste Jahresniederschlagsmenge: 570,0 mm (2003)
Höchste Windböe: 96,0
km/h (29.01. + 26.02.2002)
Höchste durchschn. Windgeschwindigkeit: 52,0 km/h (14:30;
01.03.2008)
Höchstluftdruck: 1047,5 hPa
(11:00; 16.02.2008)
Tiefstluftdruck:
970,1 hPa (16:30; 23.01.2009)
Größte Luftdruckänderung pro Stunde: 7,0 hPa
(21.12.2003)
Größte Luftdruckänderung pro Tag: 42,9 hPa (27.01.2010)
Größte Häufigkeit einer
Windrichtung pro Monat: 32,5 % O (04/2005)
Größte Häufigkeit einer Windrichtung pro Jahr:
14,2 % W (2007) |
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